Mittwoch, 14. Januar 2015

BCCG e.V. Neujahrskonferenz: Europe within the Conflict of National Interests and Global Challenges


PRESSEINFORMATION

 Berlin, 14.01.2015

Die elfte Jahreskonferenz der British Chamber of Commerce in Germany setzte sich am 14. Januar in Berlin mit den aktuellen Problemfeldern im europäischen Raum auseinander. Im Fokus standen dabei die Rolle der EU angesichts der globalen Krisen des vergangenen Jahres, politische und wirtschaftliche Herausforderungen, sowie die aktuellen Entwicklungen in Europa.

Nach der Begrüßung durch Norbert Strohschen, Präsident der BCCG, referierte Klaus-Peter Müller, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Commerzbank AG, über Europa im Spannungsfeld zwischen globalen Anforderungen und nationalen Interessen. „Mir geht es darum, dass wir den Stand der europäischen Integration, den wir mit der Europäischen Union bislang erreicht haben, nicht aufs Spiel setzen, sondern sichern und behutsam weiterentwickeln“, so Klaus-Peter Müller.

Wachsender wirtschaftlicher und politischer Druck auf Europa von außen und – im Innern – ein zunehmender Unwille gegen eine weitere Vertiefung der europäischen Integration seien die beiden großen Herausforderungen, vor denen Europa heute stehe.

Mit Blick auf Großbritannien und dessen Rolle in der EU meinte Müller, die EU sei auf den britischen Pragmatismus angewiesen: „Auf die britische Kritik müssen wir hören, wir müssen sie ernst nehmen und – wie es in der Politik nicht anders geht - Kompromisse finden, mit denen alle Seiten leben können. Wir dürfen aber Europas Zukunft nicht verspielen, wir müssen sie gestalten. Es ist meine feste Überzeugung, dass dies nur gemeinsam mit Großbritannien gelingen kann.“

 Weniger die nationalen Interessen als mehr die globalen Herausforderungen sah Baroness Pauline Neville-Jones DCMG, Chairman of the Advisory Panel to the Bank of England on Cyber Security: „Die EU ist nicht länger eine Zone des Friedens. In 2014 gab es neue und signifikante Krisen, welche ein Sicherheitsrisiko für EU-Länder und nahe Nachbarn bedeuten – in der Ukraine, im Irak und Syrien sowie terroristische Aktivitäten in Afrika“, so Neville-Jones. „Diese Krisen fordern schnelle, strategische Reaktionen und warten dabei nicht auf eine Erholung der Europäischen Wirtschaft.“ Angesichts der aktuellen Krisen stelle sich die Frage, ob Europa in der Lage sei, diesen Herausforderungen zu begegnen und Strategien und Ziele zur Lösung dieser Probleme zu bringen.

Weitere Teilnehmer der Neujahrskonferenz waren der Britische Botschafter, Sir Simon McDonald KCMG, Ralf Lenninger, Senior Vice President, Interior Electronic Solutions Continental AG und Gerd W. Stürz, Managing Partner Lifesciences GSA, Ernst & Young.


Über die British Chamber of Commerce in Germany:

Mit ca. 1.000 Mitgliedern ist die British Chamber of Commerce in Germany (BCCG) die größte britische Handelskammer in Europa. Die Ziele der BCCG sind u. a. die Stärkung der britisch-deutschen Handelsbeziehungen und die Förderung der Investitions-Standorte Deutschland und Großbritannien. Die BCCG ist auch Ansprechpartner für Investoren in Großbritannien. Nähere Informationen, auch bezüglich einer Mitgliedschaft, entnehmen Sie bitte der BCCG Website: www.bccg.de.

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

British Chamber of Commerce in Germany e.V.

Andreas Meyer-Schwickerath
Friedrichstraße 140

10117 Berlin
Tel.
+49 (0)30 / 206 70 80

Fax +49 (0)30 / 206 70 829
http://www.bccg.de
info@bccg.de

 

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