Freitag, 4. Juli 2014

BCCG Sommer-Empfang: Berlin City West - die wahre Mitte der Stadt?

Am 2. Juli diskutierten 130 Mitglieder und Gäste beim BCCG Sommer-Empfang zum Thema:  Berlin City West - die wahre Mitte der Stadt?

Die Veranstaltung der British Chamber of Commerce in Germany (BCCG) fand in dem neuen Gebäude Zoofenster statt, auf den Terrassen der Sozietät SammlerUsinger und des Waldorf Astoria Hotels Berlin, bei strahlendem Sonnenschein mit kühlem Wind.

Einführende Vorträge hielten Thomas Hohwieler, STRABAG Real Estate GmbH und Kai-Uwe Ludwig, Bayerische Hausbau GmbH & Co. KG.

Die anschließende Podiumsdiskussion wurde moderiert von Sabine Usinger, Rechtsanwältin, Notarin und Partnerin der Sozietät SammlerUsinger.

Es diskutierten über die Baumaßnahmen und -Vorhaben in der Umgebung des Breitscheidplatzes mit 360 Grad Rundumblick Gregor Andréewitch, Waldorf Astoria, Martin Germer Pfarrer Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Thomas Graf, Drees & Sommer, Thomas Hohwieler STRABAG Real Estate GmbH, Jan Kleihues, Kleihues&Kleihues, Kai-Uwe Ludwig, Bayerische Hausbau GmbH & Co. KG, Christoph Reschke, Hines Immobilien GmbH, Uwe Timm, Timm Retail Services & Property Advisers GmbH und Andreas Völker, BNP Paribas Real Estate Consult GmbH.

Zentrale Themen waren die Wiederbelebung des Areals durch das neu eröffnete Bikini Berlin, das Hochhaus Zoofenster mit dem Hotel Waldorf Astoria, dem sich weiter entwickelnden Europa Center und dem zukünftigen Upper West Tower. In unmittelbarer Nachbarschaft des neu renovierten Zoo-Palastes und der restaurierten Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis Kirche stehen weitere Entwicklungen an, so das Projekt der Hines GmbH in der Joachimsthaler Straße, die Entwicklung des Riesenrad Areals, sowie auch weiter entfernte Projekte, wie das ICC Berlin, das exemplarische Auswirkungen auf die City West haben wird. Die städtebaulichen Aspekte, nicht zuletzt durch die Entwürfe von Jan Kleihues, setzten mögliche Akzente für weitere zukunftsweisende Planungen in der Umgebung.

Das Entwicklungspotential Berlins wurde von allen Beteiligten sehr positiv gesehen, wenn auch das Tempelhofer Feld durch den Volksentscheid einer weiteren insbesondere für zentralen Wohnungsbau geeigneten Nutzung entzogen ist. Ob durch Verdichtung und Erschließung weiterer Flächen die erforderlichen ca. 30.000 Wohnungen jährlich geschaffen werden können, blieb offen und stellt für die wachsende Stadt Berlin eine extrem schwierig zu meisternde Herausforderung dar. Der wichtige Aspekt frühzeitiger Partizipation der Betroffenen und künftigen Nutzer wurde als entscheidend für den Erfolg von größeren Projekten gesehen. So ist auch Kunst am Bau ein weiterer, für die urbane Entwicklung, wichtiger Gesichtspunkt der architektonischen Entwicklung, der u.a. beim Upper West Tower realisiert wird.

Berlin, 4. Juli 2014
Andreas Meyer-Schwickerath
British Chamber of Commerce in Germany e.V.
www.bccg.de



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